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Lesezeit: 5 Minuten - 23. Juli 2025

Storytelling statt Algorithmus – Hanna Ki über Fotografie im Wandel

Am 22. Juli 2025 versammelten sich in der Brauerei Kürzer in Düsseldorf-Flingern kreative Köpfe aus der Foto- und Videobranche zum Networking-Event von Foto Koch x Canon. Neben kühlen Getränken und inspirierenden Gesprächen erwartete die Gäste ein ganz besonderer Vortrag: Die Hamburger Fotografin Hanna Ki sprach über den Wandel der Fotografie und berührte mit ihrer klaren Haltung, Authentizität und Leidenschaft für visuelles Storytelling.

Die Welt ist voller Bilder – aber was bleibt?

In einer Branche, die zunehmend von Algorithmen, Trends und Technik dominiert wird, stellte Hanna Ki die vielleicht wichtigste Frage des Abends: „Was macht ein Bild eigentlich bedeutend?“ Ihre Antwort: Es ist nicht das Equipment oder die Likes – es ist die Geschichte dahinter, die Haltung, die Perspektive, die Handschrift. Für Hanna ist Fotografie kein Produkt, sondern eine Form von Sprache, mit der Emotionen, Erlebnisse und Werte transportiert werden.

Von Hamburg in die Welt: Wer ist Hanna Ki?

Hanna, 27 Jahre alt und weltweit unterwegs, fotografiert stimmungsvolle Kampagnen für Reise- und Lifestylemarken, Hideaways und Outdoor-Projekte. Ihr Fokus liegt auf Echtheit statt Inszenierung, auf Marken, die nicht nur gesehen, sondern gespürt werden wollen. Ihre Arbeit beginnt dort, wo klassische Fotografie endet: mit Intuition, Licht und Gefühl.  

Haltung statt Hashtag: USP neu gedacht

Besonders eindrücklich war Hannas Appell, den eigenen USP nicht in Technik oder Trends zu suchen, sondern in der eigenen Haltung. Wer mit Verantwortung fotografiert, wer Empathie zeigt, wer Nähe und Distanz bewusst gestaltet, bleibt unersetzbar – gerade in einer Zeit, in der KI und Smartphones technisch scheinbar alles können.  

Preis vs. Wert – eine Diskussion, die viele bewegt

In ihrem Vortrag sprach Hanna auch ein Thema an, das viele kreative Selbstständige betrifft: Der Unterschied zwischen Preis und Wert. In Zeiten knapper Budgets und wachsender Konkurrenz sei es umso wichtiger, den eigenen Wert zu kennen – nicht für Likes, sondern für die Tiefe und Bedeutung eines Bildes.  

Die Kamera als Werkzeug, nicht als Statussymbol

Obwohl das Event in Kooperation mit Canon stattfand, blieb Hanna auch hier authentisch: Sie liebt ihre Canon R5 – nicht wegen der Marke, sondern weil sie ihr kreatives Werkzeug ist. Was zählt, ist nicht das „Was“, sondern das „Warum“ hinter einem Foto.

„Wir sind nicht hier, um Erwartungen zu erfüllen – wir sind hier, um Deutung zu schaffen.“

Mit diesem Satz schloss Hanna Ki ihren Vortrag – und traf damit den Nerv vieler Anwesender. In einer Welt, die laut, schnell und voller Bilder ist, plädiert sie für Stille, Tiefe und echte Verbindung. Sie erinnert uns daran, dass wir als Fotograf*innen keine Content-Produzenten sind, sondern visuelle Erzähler, die die Welt mit ihrer Perspektive ein Stück verständlicher, fühlbarer und ehrlicher machen können.  

Fazit

Hannas Vortrag war mehr als ein Einblick in ihre Arbeit – er war eine Einladung, Fotografie neu zu denken. Wer sie verpasst hat, hat definitiv etwas verpasst. Wer zuhören durfte, ging inspiriert und mit einer gestärkten Haltung nach Hause. Echtheit statt Algorithmus – ein Plädoyer, das bleibt.

Mehr von Hanna Ki gibt es auf ihrem Instagram Profil und ihrer Webseite.

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