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Nikon ZR: Die erste Nikon Cine-Kamera mit RED Technologie

Nikon ZR: Cine-Kamera mit RED DNA

Das Beste aus zwei Welten: RED Qualität trifft Nikon Handling

Die Kamera- und Filmwelt hat ein neues Power-Duo: Nikon x RED. Zwei Marken, die bisher eher getrennt marschierten, vereinen ihre Kompetenzen und bringen mit der Nikon ZR eine Kamera auf den Markt, die einen frischen Zugang zur professionellen Videoproduktion ermöglicht. Ob es sich hier wirklich um die professionellste "Einsteigerkamera" handelt und was sie so besonders macht, klären wir in diesem Artikel. 


7 Gründe,

für die neue Nikon ZR

 

  1. RED-Technologie innen: professioneller RED-RAW-Codec für großen Dynamikumfang und sensationeller Farbdarstellung
  2. bis zu 6K 60p & 4K 120p RAW-Aufzeichnung mit drei verschiedenen RAW-Codecs für verschiedene Bearbeitungsmodi
  3. außergewöhnliches 4-Zoll-Display: Ultrahell mit 1.000 Nits & DCI-P3-Farbraum
  4. großes Nikon Z Bajonett: mit Adapter auch passend für fast alle Objektive anderer Marken wie Sony oder Canon
  5. Smart Hot-Shoe für externe Audio-Interfaces
  6. 32-Bit-Floating-Audioaufzeichnung: höchste Tonqualität mit Gestaltungsspielraum
  7. Kompakt & leicht: nur 630 g leicht und 134 x 80,5 x 49 mm klein
Und das alles zu einem fairen Preis!



Nikon ZR Gehäuse

Nikon ZR – Eine neue Ära beginnt 

Nikon kennen wir als Schwergewicht im Fotobereich, RED steht für High-End-Cinema-Kameras. Bereits in den letzten Jahren haben sich beide Marken langsam angenähert: Zuerst mit RED-Farbprofilen in Nikon-Kameras, später mit der RED Komodo inklusive Nikon Z-Mount. Nun folgt der nächste, mutige Schritt – eine gemeinsam entwickelte Cinema-Kamera für den breiten Markt. Die Nikon ZR bringt erstmals echte RED-Technologie in ein kompaktes Nikon-Gehäuse. Das Ziel: Eine All-in-One-Kamera, die sowohl für Einsteiger als auch für professionelle Content Creator interessant ist.

Der Modellname „ZR“ ist kein Zufall. Die Kamera vereint tatsächlich Technologien beider Marken. Nikon bringt das Know-how bei Autofokus, Objektiven und Bildverarbeitung mit. RED liefert die eigene Color Science, eigene RAW-Formate, insgesamt neun Farbprofile sowie Optimierungen beim Dynamikumfang. Es ist eine echte Co-Produktion, nicht nur ein RED-Logo auf einer Nikon-Kamera, sondern ein echtes Joint Venture für Cine-Enthusiasten.

Kompakt und aufgeräumt: Der Body der Nikon ZR

Optisch fällt die ZR direkt auf. Sie wirkt schlanker als andere Modelle im Nikon-Universum, aufgeräumt, fast schon reduziert. Viele klassische Bedienelemente wurden gestrichen uns das ganz bewusst. Denn die Kamera soll sich auch ohne zusätzliches Zubehör, ohne Cage oder Rig, vollständig bedienen lassen. Die Steuerung erfolgt zum großen Teil über das neue, zentrale Display. Der Body selbst bleibt dadurch kompakt, robust und modern, ideal für alle, die mobil arbeiten wollen oder als One-Man-Band unterwegs sind. 

Sensor & RAW-Power für Filmemacher 

Im Inneren arbeitet ein stabilisierter, teilweise gestackter 24,5 Megapixel Vollformatsensor. Dieser ermöglicht Videoaufnahmen in 6K RAW mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde – und das ohne Crop. Wer lieber in 4K aufnimmt, kann auf bis zu 120 Bilder pro Sekunde zugreifen, allerdings im Super35-Crop. Ergänzt wird das Ganze durch 15+ Blendenstufen Dynamikumfang und einer dualen Basis-ISO bei 800 und 6400.

Natürlich bringt Nikon hier auch sein neuestes Autofokussystem mit, das insbesondere in Kombination mit den hauseigenen Z-Objektiven hervorragend performt.

Ob das lüfterlose Design bei längeren Aufnahmen zum Problem wird? Laut Nikon nicht und erste Tests zeigen: Die Kamera bleibt auch bei RAW-Formaten erstaunlich stabil.

Das Display als zentrales Bedienelement

Besonderes Augenmerk verdient das 4-Zoll Touchdisplay. Es ist nicht nur größer als bei den meisten anderen Kameras, sondern auch deutlich höher aufgelöst. Mit rund 3 Megapixeln, DCI-P3 Farbraum, 3D-LUT-Monitoring und einer Spitzenhelligkeit von 1.000 Nits kann es problemlos mit externen Monitoren konkurrieren. Gleichzeitig sorgt das 16:10 Format dafür, dass Hilfslinien und Anzeigen aus dem eigentlichen Bildbereich rutschen und so die Bildkomposition weniger stören. Die Bedienung über das Touch-Menü ist intuitiv und konsequent umgesetzt. Wer viele frei belegbare Tasten sucht, wird hier weniger fündig, aber das ist bei diesem Konzept auch nicht das Ziel.

Aufnahmemöglichkeiten für jeden Workflow

Die Nikon ZR unterstützt insgesamt sieben verschiedene Aufnahmeformate, darunter ProRes RAW, Nikon RAW und RED RAW. Die Auswahl ist breit genug, um sowohl hochwertige Produktionen als auch schnelle Social Media Inhalte abzudecken. Wer in der Postproduktion lieber mit kleineren Dateien arbeitet, kann parallel zur Hauptaufnahme auf der CFexpress-Karte eine Proxy-Datei auf eine MicroSD-Karte mitschneiden – praktisch, vor allem unterwegs.

Ein weiteres Profi-Feature, das sonst selten in dieser Preisklasse zu finden ist: 32-bit Floating Audio. Sie erlaubt es, zu laute oder zu leise Tonaufnahmen nachträglich ohne Qualitätsverlust zu korrigieren. Passend dazu erscheint mit dem ME-D10 ein neues Aufsteckmikrofon von Nikon, das nicht nur 32-bit Float unterstützt, sondern auch drei verschiedene Richtcharakteristiken mitbringt.

Für wen eignet sich die Nikon ZR? 

Die ZR ist keine klassische Einsteigerkamera im Sinne von Einsteigerpreis und Minimalfunktionen. Vielmehr ist sie eine professionelle Lösung für alle, die in den Cine-Bereich einsteigen oder sich dort weiterentwickeln wollen. Besonders spannend ist sie für Filmemacher, Content Creator oder Solo-Produzenten, die ohne großes Equipment hochwertige Ergebnisse erzielen möchten. Gleichzeitig kann sie für RED-Nutzer eine ideale B-Cam sein – kompakter, leichter, aber mit vertrauter Farbwiedergabe und RED-Kompatibilität.

Ob Commercials, Dokus, Musikvideos, Hochzeiten oder Social Media Content – die Nikon ZR ist flexibel genug, um in unterschiedlichsten Produktionen eingesetzt zu werden. Und das ohne, dass man sofort zu Zusatzhardware greifen muss.

 Fazit

Mit der ZR geht Nikon gemeinsam mit RED einen mutigen und sehr modernen Weg: Sie liefern eine professionelle, aber erschwingliche Kamera, die konsequent für Videoproduktion ausgelegt ist, ohne unnötige Kompromisse bei Qualität, Flexibilität oder Handling.

Denn mit einer UVP von 2.349 Euro positioniert sich die Nikon ZR deutlich unter vergleichbaren Cine-Kameras mit RAW-Funktion und großem Vollformatsensor. Für viele dürfte das der entscheidende Punkt sein: Wer bisher vor dem Einstieg in den professionellen Videobereich zurückgeschreckt ist – sei es wegen teurer RIG-Lösungen oder komplexer Setups – bekommt hier ein durchdachtes und hochwertiges All-in-One-System zum fairen Einstiegspreis.

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