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64 | 100 Die Ikone von Düsseldorf

Johanna Ey

aus der Serie 100 Fotos - 100 Geschichten

Foto Koch feiert 100 Jahre und wir erzählen DIE besten Geschichten mit unglaublichen Bildern dahinter! Die heutige Geschichte handelt von der Ikone Johanna Ey und wie sie die Vergangenheit mit der Gegenwart mit der modernen Kunst verband.

Frau Ey war eine barmherzige Ikone Düsseldorfs. Sie wurde in armen Verhältnissen 1864 in Wickrath geboren und kam um 1884 nach Düsseldorf, um zu heiraten. Ihr Mann war alkoholabhängig und gewaltsam, sodass sie sich 1906 von ihm trennte und auf sich allein gestellt war. Sie war jedoch eine schlaue Frau und fing in einer Bäckerei an zu arbeiten. Kurz darauf eröffnete sie eine eigene Bäckerei auf der Ratingerstraße neben der schon damals bekannten Kunstakademie in Düsseldorf.

Ratinger Straße Düsseldorf

Ein Cafe war die zentrale Rolle

Diese entwickelte sich zu einem zentralen Treffpunkt von Künstlern, Professoren, Lehrern und Studenten. Viele waren arm und hatten kein Geld, doch Frau Ey war barmherzig und nahm Gemälde anstelle von Geld an. Es entwickelte sich immer mehr zum zentralen Treffpunkt, nun auch von namhaften Schriftstellern und Journalisten, sodass sie 1910 ihre Bäckerei zu einer Kaffeestube machte. 1919 entstand die Künstlervereinigung ‚Junges Rheinland‘ die natürlich auch Stammkunden bei Frau Ey waren. Durch die Alternative Bezahlung, sammelten sich eine Menge an tollen Gemälden bei Frau Ey an. Natürlich hatte der ständige Umgang mit den intellektuellen Künstlern ihren Horizont erweitert, und nachdem man sie in die Oper eingeladen hatte, wurde sie zur glühenden Verehrerin des Musiktheaters. Sie eröffnete zudem 1916 eine Galerie „Junge Kunst- Frau Ey“ mit diesen Gemälden, die für Furore sorgte. Ein paar Wochen später wurde diese durch die NSDAP vernichtet, viele Gemälde wurden gestohlen oder vernichtet. 1945 tauchte sie wieder auf wie der Phönix aus der Asche und eröffnete im Alter von nun schon über 80 Jahren im Juli 1947 auf der Hunsrückenstraße erneut eine Galerie; im selben Haus entstand ein Künstlercafé, und das “Kom(m)ödchen” hatte dort seine erste Spielstätte. Erfolg hatte sie mit der Galerie nicht mehr. Ein halbes Jahr später starb sie. Heute ist eine Straße nach ihr benannt und es gibt das Mutter-Ey-Cafe in Gedenken an sie. Johanna Ey verband die Vergangenheit mit der modernen Kunst und Gilt als Ikone. Noch heute gibt es zu ihren Ehren, das Cafe 'Mutter-Ey' mit geschichtsträchtigen Merkmalen und interessanten Texten und Bilder zu der Ikone.

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