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Neu: Panasonic Lumix S 100-500mm F5-7.1 OIS
Lesezeit: 5 Minuten - 23. September 2025

Endlich ein echtes Supertele von Lumix:

Das neue S 100-500mm im Überblick

Für viele L-Mount-Fotograf*innen war der Wunsch nach einem nativen Superteleobjektiv von Panasonic schon lange präsent. Bislang reichte das eigene Line-up nur bis 300 mm und darüber hinaus wurde man meist bei Sigma oder Leica fündig. Mit dem neuen Lumix S 100-500mm F5-7.1 OIS ändert sich das jetzt und das nicht nur als Lückenfüller, sondern als eigenständige, kompakte und leistungsstarke Telelösung im System. 



Einordnung in der bisherigen Line-Up

Die L-Mount-Allianz, gegründet von Panasonic, Leica und Sigma, bietet eines der vielfältigsten Objektiv-Line-ups für spiegellose Vollformat-Kameras. Im Bereich der langen Brennweiten war Panasonic aber bisher eher zurückhaltend. Das beliebte 70-300mm Macro O.I.S. deckte bereits viele Einsätze gut ab, doch für Wildtiere, Sport oder ferne Details reichte das nicht immer aus. Bislang kamen hier vor allem das Sigma 150-600mm oder das Leica 100-400mm zum Einsatz - beides hervorragende Objektive, aber eben nicht direkt von Panasonic.  

Mit dem neuen Lumix S 100-500mm f/5-7.1 schließt Panasonic nun genau diese Lücke und liefert ein Supertele, das nicht nur besonders leicht und kompakt, sondern auch technisch voll integriert ist. 

Panasonic Lumix S 100-500mm f/5-7.1 L-Mount

  • Supertele Zoom: 100-500mm f/5-7,1 - mit Telekonverter bis zu 1000mm Brennweite möglich!
  • High-speed AF: Hochpräzise und schnell dank Dual-Phasen-Linearmotor
  • Hocheffektive Bildstabilisierung mit bis zu 7,0 Blendenstufen Dual I.S.2
  • Robust: Staub- spritzwasser- und frostbeständig
  • Kompaktes und leichtes Design mit gerade einmal 1285g Gewicht!
  • Ideal für Video dank unterdrücktem Focusbreathing und anpassbarem Fokusring

Ausstattung des Objektivs

Das neue Objektiv bringt auf den Punkt, was viele Natur- und Tierfotograf*innen suchen: Reichweite ohne Rückenschmerzen. Hier die wichtigsten Eckdaten:  

  • 100-500mm Brennweite
  • Blende f/5-7.1 (üblich in dieser Klasse und für das Gewicht sinnvoll)
  • Telekonverter-kompatibel ab 150mm (mit 2.0x sogar bis 1.000mm)
  • Bildstabilisierung mit bis zu 7 Blendenstufen (Dual I.S.2)
  • Autofokus mit Dual-Phasen-Linearmotor
  • Zoom-Limit-Switch
  • Smooth/Tight-Zoom-Ring
  • Wetterfest und kälteresistent

Besonders spannend: Trotz der enormen Reichweite bleibt das Objektiv kompakt und leicht genug für den Fotorucksack, selbst mit angesetztem Telekonverter. Das macht es zum perfekten Begleiter für die Safari oder den Tag im Nationalpark auch ohne Stativ. Außerdem hat Panasonic dem Objektiv einige videofreundliche Features mitgegeben - darunter einen anpassbareren Fokusring, die Unterdrückung von Focus Breathing sowie eine Blendensteuerung in Mikroschritten für sanfte Belichtungsübergänge.

Unsere Eindrücke aus dem Praxistest

Wir hatten bereits die Möglichkeit, mit einem Vorserienmodell des Objektivs zu arbeiten und können sagen: Das Handling hat uns wirklich positiv überrascht.  Trotz der massiven Brennweite fühlt sich das Objektiv nicht sperrig oder schwerfällig an. Beim Fotografieren im Freien hatten wir nicht das Gefühl, ein “klassisches” schweres Supertele mitzuschleppen. Das Gewicht von rund 1.285 g spielt hier eine große Rolle - für uns eine der größten Stärken des Objektivs. Ebenfalls angenehm: Die frei belegbare Funktionstaste am Objektiv. Gerade bei bewegten Motiven oder im Wildlife-Einsatz ist so ein Shortcut enorm praktisch, z. B. für den schnellen Wechsel des AF-Modus oder die Motivverfolgung. 

Worüber wir erst gestolpert sind, aber dann sehr zu schätzen wussten: Der Zoom-Limit-Schalter. Beim Ausprobieren wurde deutlich, dass der Schalter für den sicheren Betrieb mit Telekonvertern gedacht ist. Denn: Unterhalb von 150 mm arbeitet das Objektiv intern in einem Bereich, der mechanisch nicht mit dem Telekonverter kompatibel ist. Der Zoom-Limit-Schalter sorgt also dafür, dass man gar nicht erst in diesen Bereich gelangt und schützt so das Objektiv (und den Konverter) vor möglichen Schäden oder Beeinträchtigungen - hier hat Panasonic besonders gut mitgedacht. 

Ein Detail, das wir ebenfalls ausprobiert haben, war der “Smooth/Tight"-Zoomring-Schalter, mit dem sich der Widerstand des Zoomrings anpassen lässt, etwa für flüssigeres Zoomen oder eine feste Einstellung bei längeren Brennweiten. Bei unserem Modell war der Unterschied zwischen den beiden Einstellungen allerdings kaum spürbar, was aber am Vorserienmodell gelegen haben dürfte. Wir gehen davon aus, dass die finale Serienversion hier nochmal nachgelegt bekommt und werden den Beitrag entsprechend aktualisieren, sobald wir ein finales Modell in der Hand haben. 

Macht es wirklich einen Unterschied für Lumix User?

Ein häufiger Gedanke beim Objektivkauf lautet: Passt das überhaupt optimal zu meiner Kamera? Im L-Mount-System ist die Antwort in den allermeisten Fällen: Ja und zwar herstellerübergreifend.

Denn Panasonic, Leica und Sigma entwickeln nicht nur eigene Produkte, sondern stimmen sich auch über ein gemeinsames L-Mount-Komitee regelmäßig ab. Nur Produkte, die den detaillierten Spezifikationen des L-Mount-Standards entsprechen, dürfen das L-Mount-Logo tragen und sind so systemweit funktionssicher und voll kompatibel. Das bedeutet konkret: Eine verlässliche Grundlage für Bildqualität und Funktionalität ist garantiert, egal ob das Objektiv von Sigma, Panasonic oder Leica ist.

Und trotzdem: Jeder Hersteller kann zusätzliche Funktionen innerhalb seiner eigenen Produktwelt umsetzen, sofern diese über den gemeinsamen Standard hinausgehen. Diese Optimierungen, z. B. bei AF-Algorithmen, kamerainternen Objektivprofilen oder der Bildstabilisierung, sind markenspezifisch.

Was heißt das für das neue Lumix S 100-500mm? Ganz einfach: Das Objektiv ist voll kompatibel mit allen L-Mount-Kameras, funktioniert also problemlos, z. B. an einer Leica SL3 oder Sigma BF. Gleichzeitig entfaltet es aber seine maximale Leistung im Zusammenspiel mit Panasonic-Kameras, etwa beim Dual I.S., AF-Tracking oder den Bedienoptionen. Wer also eine Lumix S5II oder S1 RII nutzt, profitiert von einem besonders runden Gesamtpaket. 

Für wen ist das Objektiv gemacht?

Das neue Supertele richtet sich an alle, die große Brennweiten brauchen, aber nicht schwer tragen möchten. Typische Zielgruppen sind:

  • Wildlife-Fotograf*innen, die flexibel bleiben wollen
  • Sport-Fotograf*innen, die schnellen Autofokus und hohe Reichweite schätzen
  • Reisefotograf*innen, die lieber ein leichtes kompaktes Supertele im Rucksack haben als ein 3 kg-Monster

Besonders spannend wird es in Kombination mit Telekonvertern: Wer mit dem 2.0x-Konverter arbeitet, erreicht bis zu 1.000mm und bleibt trotzdem bei unter 1,5 kg Gesamtgewicht. 

Unser Fazit

Mit dem Lumix S 100-500mm f/5-7.1 bringt Panasonic sein erstes eigenes Supertele für das L-Mount-System und liefert dabei ein Objektiv, das praktisch, durchdacht und leistungsstark ist. Es schließt eine Lücke im eigenen Line-up, sodass, wer im Lumix-Universum unterwegs ist, jetzt auch im Supertelebereich ein natives Werkzeug bekommt. Natürlich ist f/7.1 am langen Ende kein Lichtriese,  aber das ist ein bewusster Kompromiss zugunsten von Gewicht, Größe und Handling. Für viele Fotograf*innen dürfte genau das der entscheidende Vorteil sein.

Wir freuen uns auf die finale Serienversion und sind gespannt, wie sich das Objektiv dann unter realen Bedingungen schlägt. Sobald wir das Serienmodell testen konnten, gibt's natürlich ein Update hier im Blog

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